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Robben vor Blitz-Comeback

Ribéry fehlt auf unbestimmte Zeit

15.10.2009

Der FC Bayern kann viel früher als zunächst befürchtet wieder auf Stürmerstar Arjen Robben zurückgreifen. Der Niederländer, der vor genau zwei Wochen aufgrund einer Entzündung am rechten Knie operiert werden musste, wird wahrscheinlich schon am Samstag beim Bundesligaspiel in Freiburg wieder zum Kader des Rekordmeisters gehören. „Robben ist unglaublich schnell zurück“, kündigte Trainer Louis van Gaal am Donnerstag an.

Robben hatte am Mittwoch eine intensive Trainingseinheit absolviert. Sollte er diese ohne Reaktion gut überstanden haben, dann werde er am Samstag „zumindest auf der Bank sitzen“, so Van Gaal. Robben hatte sich vor zwei Wochen beim Champions-League-Spiel gegen Juventus Turin am Knie verletzt und musste anschließend operiert werden. Die medizinische Abteilung war damals von einer drei- bis vierwöchigen Pause ausgegangen.

Ribéry bereitet Sorgen

Gute Nachrichten also von „Rob“, weniger Erfreuliches gibt es indes von „Rib“ zu vermelden. Franck Ribéry, Robbens Pendant als Außenstürmer, wird dem FC Bayern auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung stehen. „Mal habe ich ihn eingewechselt und mal von Anfang an spielen lassen, aber die Verletzung kam immer wieder zurück. Wir haben abgesprochen, dass er zuerst die Verletzung komplett ausheilen muss, bevor wir mit ihm weiterarbeiten“, sagte Van Gaal.

Ribéry laboriert seit der Saisonvorbereitung an einer hartnäckigen und schmerzhaften Patellasehnenentzündung im linken Knie, die ihn immer wieder zu Pausen gezwungen hat. Nach einem ersten Comeback am zweiten Spieltag als Einwechselspieler gegen Werder Bremen fehlte der Franzose anschließend beim Auswärtsspiel in Mainz, ehe er eine Woche später beim 3:0-Sieg gegen Wolfsburg wieder als Joker zum Einsatz kam. Beim letzten Pflichtspiel zuhause gegen Köln musste Ribéry zur Pause runter.

„Franck muss auch Kraft aufbauen. Die Muskulatur am verletzten Bein ist weniger als am gesunden“, berichtete Van Gaal, „und das ist nicht gut. Dadurch ist die Belastung seines Körpers unausgeglichen. Aber bei Sehnenproblemen, kann man das sehr schwierig trainieren.“ Die medizinische Abteilung des FC Bayern müsse nun bei Ribéry die richtige Balance zwischen Behandlung und Rehatraining finden, erklärte der FCB-Chefcoach.

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